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LUCA PFAFF

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"... Die musikalischen Vorzüge des Werks Romeo & Juliette von Pascal Dusapin werden durch die vorliegende Einspielung ins beste Licht gerückt. Luca Pfaff hält die verwirrend vielen vokalen und instumentalen Fäden des Stücks souverän in der Hand; die Leistungen der Groupe vocal de France, des Soloquartetts und der vier Hauptdarsteller sind nicht weniger bewundernswert, und der Tontechnik von Radio France gelingt das Kunststück, das Klangbild auch in den dicht verwebten Passagen stets transparent zu halten.."
Peter Niklas Wilson, Neue Zürcher Zeitung

" ...Der voyeuristische Nacktfoto-Höhepunkt im zweiten Akt der Oper 'Das schamlose Bekenntnis'von Bernard Cavanna wird zum expressiven Schlüsselmoment. Ihn setzen der schlagtechnisch gewandte Dirigent Luca Pfaff und seine Mülhausener Rhein-Sinfoniker musikalisch eindringlich um..."
Kurt Witterstätter, Die Rheinpfalz/Offenburger Tageblatt

" ... In diesem Sinne als rein musikalischen, von jugendlicher Vitalität durchpulsten Vorgang hat es auch Luca Pfaff, der als Leiter des Orchestre Symphonique du Rhin im elsässischen Mülhausen tätige Schweizer Dirigent, aufgefasst. Seine Interpretation mit dem aktiv mitgehenden Berner Symphonieorchester besass trotz markanter Rhythmik auch schwungvolle Wirkung mit plastischer, aber nie vergröbernder Gestaltung des Klanges. ' Rugby'- kein wildes Durcheinander, sondern ein lebendiges, gewandtes und fesselndes Spiel musikalischer Einfälle.... Das Sinnende von Berios Komposition und das klanglich Schwebende, in dem die helleren und gedämpften Farben vorherrschen, fand durch das Orchester eine subtile Realisierung, der Luca Pfaff - wohl im Sinne des Komponisten - keinen subjektiv interpretatorischen Nachdruck verlieh.... Mit einer die verschiedenen Ausdrucksschattierungen plastisch und überzeugend herausarbeitenden Wiedergabe von Manuel de Fallas 'El amor brujo' bestätigte Luca Pfaff seine Fähigkeit, eine klare und werkgerechte Konzeption der Darstellung in den Einzelheiten wie in der zusammenfassenden Formung prägnant und eindrücklich, ohne Effekt-betonte Übertreibungen in klingende, lebendige Wirklichkeit umzusetzen..."
Neue Zürcher Zeitung

" Ich dirigiere viel zeitgenössische Musik, habe wahrscheinlich rund 200 Uraufführungen von europäischer und amerikanischer Musik geleitet, aber ich bin kein Spezialist. Engagement für die Musik dieses Jahrhunderts bedeutet nicht, daß man sich nicht für das musikalische Erbe unserer Kultur interessiert...."
Luca Pfaff im Interview mit Thomas Waldmann

" ... Überaus frisch und musikantisch die beiden Ecksätze von Mozarts Klarinettenkonzert, adäquat begleitet von den Philharmonikern unter einem Gast, der als Schweizer in Frankreich und Italien wirkt: Luca Pfaff, Chefdirigent des viel auf Reisen befindlichen elsässischen Orchestre Symphonique du Rhin... Klare Musiksprache, die zu Herzen geht wie dieser ganz gelungene Abend, den man im Gedächtnis behält..."
Berliner Zeitung

" ...Luca Pfaff ist ein couragierter Mann. Der Schweizer Chef des Orchestre Symphonique du Rhin war es, der diese erste Regio-Konzertwoche anregte.... Luca Pfaff und sein Mülhauser Orchester profitierten von ihrer Idee. Sie führten mit Erfolg vor, wie weit es ein vor anderthalb Jahrzehnten noch höchst mittelmäßiges Orchester mit offenbar konsequenter Arbeit zu bringen vermag. Pfaff, dem aller aufgesetzte Aktionismus fremd ist, erreichte in Maurice Ravels "Tombeau de Couperin" eine beträchtliche spielerische Leichtigkeit. Man intoniert elegant, entwickelt Sinn für Nuancen, und wenn es in der "Alborada del gracioso" desselben Komponisten auf den effektvollen Final-Tumult zugeht - mehr als nur respektables Gelingen auch dann. Und auch wenn in Manuel de Fallas "Liebeszauber"-Suite virtuose Anforderungen ans Orchester und seine exponierten Solisten gestellt werden, wird hellwach, vif und auf den Punkt genau reagiert."
Heinz W. Koch, Süddeutsche Zeitung

" ... Es spielte, zusammen mit dem Chor des Konservatoriums und zwei Solisten, die vierte Sinfonie von Alfred Schnittke, die 1986 in Paris uraufgeführt worden war. Luca Pfaff, der diese Uraufführung geleitet hatte, war der bestens ausgewiesene Dirigent auch der Winterthurer Aufführung...Mit dem leistungsfähigen und gut konzentrierten Stadtorchester und dem Chor des Konservatoriums, der von Christoph Rehli vorbereitet worden war, gelang Luca Pfaff auch hier eine überaus suggestive, sowohl den Details verständnisvoll nachspürende als vor allem die Zusammenhänge spannungsvoll sichernde Interpretation.."
Rita Wolfensberger, Landbote

Foto credit:
Luca Pfaff: P. Delance
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