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LUCA PFAFF
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PRESS
" ...Der voyeuristische Nacktfoto-Höhepunkt im zweiten Akt
der Oper 'Das schamlose Bekenntnis'von Bernard Cavanna wird zum expressiven
Schlüsselmoment. Ihn setzen der schlagtechnisch gewandte Dirigent
Luca Pfaff und seine Mülhausener Rhein-Sinfoniker musikalisch eindringlich
um..." " ... In diesem Sinne als rein musikalischen, von jugendlicher
Vitalität durchpulsten Vorgang hat es auch Luca Pfaff, der als Leiter
des Orchestre Symphonique du Rhin im elsässischen Mülhausen
tätige Schweizer Dirigent, aufgefasst. Seine Interpretation mit
dem aktiv mitgehenden Berner Symphonieorchester besass trotz markanter
Rhythmik auch schwungvolle Wirkung mit plastischer, aber nie vergröbernder
Gestaltung des Klanges. ' Rugby'- kein wildes Durcheinander, sondern
ein lebendiges, gewandtes und fesselndes Spiel musikalischer Einfälle....
Das Sinnende von Berios Komposition und das klanglich Schwebende, in
dem die helleren und gedämpften Farben vorherrschen, fand durch
das Orchester eine subtile Realisierung, der Luca Pfaff - wohl im Sinne
des Komponisten - keinen subjektiv interpretatorischen Nachdruck verlieh....
Mit einer die verschiedenen Ausdrucksschattierungen plastisch und überzeugend
herausarbeitenden Wiedergabe von Manuel de Fallas 'El amor brujo' bestätigte
Luca Pfaff seine Fähigkeit, eine klare und werkgerechte Konzeption
der Darstellung in den Einzelheiten wie in der zusammenfassenden Formung
prägnant und eindrücklich, ohne Effekt-betonte Übertreibungen
in klingende, lebendige Wirklichkeit umzusetzen..." " Ich dirigiere viel zeitgenössische Musik, habe wahrscheinlich
rund 200 Uraufführungen von europäischer und amerikanischer
Musik geleitet, aber ich bin kein Spezialist. Engagement für die
Musik dieses Jahrhunderts bedeutet nicht, daß man sich nicht für
das musikalische Erbe unserer Kultur interessiert...." " ... Überaus frisch und musikantisch die beiden Ecksätze
von Mozarts Klarinettenkonzert, adäquat begleitet von den Philharmonikern
unter einem Gast, der als Schweizer in Frankreich und Italien wirkt:
Luca Pfaff, Chefdirigent des viel auf Reisen befindlichen elsässischen
Orchestre Symphonique du Rhin... Klare Musiksprache, die zu Herzen geht
wie dieser ganz gelungene Abend, den man im Gedächtnis behält..." " ...Luca Pfaff ist ein couragierter Mann. Der Schweizer Chef
des Orchestre Symphonique du Rhin war es, der diese erste Regio-Konzertwoche
anregte.... Luca Pfaff und sein Mülhauser Orchester profitierten
von ihrer Idee. Sie führten mit Erfolg vor, wie weit es ein vor
anderthalb Jahrzehnten noch höchst mittelmäßiges Orchester
mit offenbar konsequenter Arbeit zu bringen vermag. Pfaff, dem aller
aufgesetzte Aktionismus fremd ist, erreichte in Maurice Ravels "Tombeau
de Couperin" eine beträchtliche spielerische Leichtigkeit.
Man intoniert elegant, entwickelt Sinn für Nuancen, und wenn es
in der "Alborada del gracioso" desselben Komponisten auf den
effektvollen Final-Tumult zugeht - mehr als nur respektables Gelingen
auch dann. Und auch wenn in Manuel de Fallas "Liebeszauber"-Suite
virtuose Anforderungen ans Orchester und seine exponierten Solisten gestellt
werden, wird hellwach, vif und auf den Punkt genau reagiert." " ... Es spielte, zusammen mit dem Chor des Konservatoriums und
zwei Solisten, die vierte Sinfonie von Alfred Schnittke, die 1986 in
Paris uraufgeführt worden war. Luca Pfaff, der diese Uraufführung
geleitet hatte, war der bestens ausgewiesene Dirigent auch der Winterthurer
Aufführung...Mit dem leistungsfähigen und gut konzentrierten
Stadtorchester und dem Chor des Konservatoriums, der von Christoph Rehli
vorbereitet worden war, gelang Luca Pfaff auch hier eine überaus
suggestive, sowohl den Details verständnisvoll nachspürende
als vor allem die Zusammenhänge spannungsvoll sichernde Interpretation.."
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Foto credit: Luca Pfaff: P. Delance |
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