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BIOGRAPHIE
 

 

VÍCTOR GARCÍA PRIEGO

BIOGRAPHIE

Víctor García Priego wurde 1974 in Madrid geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt, wo er Klavier und Komposition studierte. Bereits während des Studiums wurde er mehrfach für seine besonderen Leistungen in Kontrapunkt und Fuge ausgezeichnet.

1994 wechselte er an die Hochschule der Künste Berlin und schloss 1999 sein Dirigierstudium mit Höchstbenotung bei Prof. Carl August Bünte ab. Schwerpunkte seiner dirigentischen Ausbildung waren Korrepetition, Partiturspiel und Orchestration; instrumentale Fächer Klavier, Bratsche und Schlagzeug.

In regelmäßigen Meisterkursen bei Aldo Ceccato, Gianluigi Gelmetti, Salvador Mas Conde, Antoni Ros Marbà, Arturo Tamayo und Otto-Werner Mueller erweiterte und verfeinerte er sein Repertoire. Insbesondere die regelmäßigen Wiener Meisterkurse bei Salvador Mas Conde führten zu einem andauerden Austausch unter Kollegen. 1996 erhielt er für zwei Jahre ein Stipendium der Alexander von Humbold Stiftung: das begehrte Wardwell-Stipendium. Praktische Erfahrungen als Pianist sammelte er in dieser Zeit an der Volksbühne Berlin, wo er für die Aufführungen von „Macbeth“ in der Choreographie von Kresnik mit Musik von Schwertsik engagiert wurde.

Zu den Orchestern, die Víctor García Priego als Gast leitete gehören die Berliner Symphoniker, Münchner Jugendorchester, Preussisches Kammerorchester, Plovdiv Sinfonieorchester, Orquestra Simfònica del Vallès, Vidin Philarmonic Orchestra, Orquesta Sinfónica Nacional de Lima und das Orquesta Sinfónica de Castilla y León (Valladolid).

Eine ganz besondere Rolle in seiner musikalischen Ausbildung spielt bis heute die Erarbeitung der Opernliteratur. Dazu gehörte schon während des Studiums die komplette Tosca-Einstudierung und Aufführung. In der laufenden Saison wird Víctor García Priego den Rigoletto mit dem Lyrischen Opernensemble Dachau einstudieren und aufführen, gefolgt von Don Giovanni.

Die Entscheidung einen kreativen Berufsweg zu gehen teilt er mit seinen drei Geschwistern, die Bildende Kunst, Musik und Architektur studierten.
Aufgrund seiner humanistischen Prägung entschied sich Víctor García Priego auch im Jahr 2000 für ein Jahr nach Peru zu gehen, um sich vor Ort für die Belange der dritten Welt einzusetzen.

Ziel von Víctor García Priego als Musiker ist es, die tragenden Werte der Musik für andere erlebbar zu machen und durch die Beschäftigung und das Transportieren dieser Materie hoffnungsvolle Perspektiven zu schaffen.
Unter rein professionellem Aspekt des Dirigentendaseins legt er besonderes Gewicht auf den täglichen Ablauf eines Theaterbetriebs und dessen spezifischer Sprache und Anforderungen.

Víctor García Priego spricht neben seiner Muttersprache spanisch fließend deutsch, französisch, englisch und italienisch.

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